Heilpraktikerin

 

Kostenübernahme

 

GKV


Seit einigen Jahren werden osteopathische Behandlungen von vielen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Der Zuschuss fällt unter die freiwilligen Leistungen, mit denen die Krankenkassen werben können. Daher fällt die Bezuschussung nicht einheitlich aus, sondern variiert zum Teil erheblich. In einem Fall sogar so, dass innerhalb einer Krankenkasse die Osteopathie in einem Bundesland bezahlt wird, in einem anderen jedoch nicht.

 

Aus diesem Grund kann ich Ihnen unmöglich eine verantwortungsvolle aktuelle Übersicht zur Ansicht bieten.

 

Es ist daher am einfachsten und sichersten, wenn Sie sich mit dem persönlichen Ansprechpartner bei Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen. Dieser nennt Ihnen dann die Voraussetzungen (Rezept oder nicht, Verbandszugehörigkeit, etc.), die Art der Bezuschussung (fester Satz oder prozentual) und den jährlichen Gesamtzuschussbetrag.

 

Dazu benötigen sie eventuell folgende Informationen (siehe auch „osteopathische Qualifikation“):

Urkunde der bao (Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie) 

Mitglied im R.O.D. (Register der traditionellen Osteopathen in Deutschland GmbH)

Einige Krankenkassen führen mich auch auf ihrer Therapeutenliste.

 

Sie erhalten von mir eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Da ich nicht Vertragspartner Ihrer Krankenkasse bin, müssen Sie die Rückerstattung von Ihrer Krankenkasse selbständig regeln.

 

PKV

 

Die privaten Krankenkassen erstatten die osteopathische Behandlung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH Ziffer 35.1 bis 35.6). Hier ist es lediglich wichtig, dass Leistungen vom Heilpraktiker in Ihrem individuellen Vertrag eingeschlossen sind.

 

Beihilfe

 

Die Beihilfe erstattet die osteopathische Behandlung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH Ziffer 35.1 bis bis 35.6).